Im Map®

Diagnose immunologischer Faktoren als Ursache für Unfruchtbarkeit

Der ImMap®-Test ist eine fortschrittliche Untersuchung, bei der die Immunzellsubpopulationen im Endometrium analysiert werden. Dadurch können mögliche Ungleichgewichte erkannt werden, die sich negativ auf die Einnistung des Embryos und den Verlauf der Schwangerschaft auswirken könnten. Diese Analyse ist besonders relevant im Rahmen der assistierten Reproduktion, insbesondere bei Patientinnen mit wiederholten Implantationsversagen, Fehlgeburten oder Schwangerschaftskomplikationen.

Trotz Kinderwunschbehandlung bleibt die Schwangerschaft aus

Sie befinden sich bereits in Kinderwunschbehandlung, aber eine Schwangerschaft bleibt dennoch aus? Immunologische Faktoren könnten die Ursache sein. Zahlreiche Studien belegen, dass das mütterliche Immunsystem eine entscheidende Rolle spielt: Es sorgt nicht nur für eine immunologische Toleranz gegenüber dem Embryo – wodurch verhindert wird, dass dieser als Fremdkörper erkannt und abgestoßen wird –, sondern ist aktiv am Einnistungsprozess, an der Gewebsneubildung und an der Angiogenese beteiligt.

Da der Embryo auch väterliche Anteile trägt, muss sich das Immunsystem der Frau entsprechend anpassen, um eine Abstoßung zu vermeiden. Im Map® hilft dabei, immunologische Ungleichgewichte zu erkennen und gezielte Behandlungen einzuleiten, um das notwendige Gleichgewicht wiederherzustellen.

Wann sollte ein immunologischer Test durchgeführt werden?

Immunologische Tests können die Ursachen für fehlgeschlagene Implantationen und wiederholte Fehlgeburten aufdecken, wenn embryonale Faktoren bereits ausgeschlossen wurden. Die immunologische Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut kann besonders hilfreich sein bei Patientinnen mit:

  1. Wiederholten Fehlversuchen in IVF-Behandlungen, trotz Transfer von Embryonen guter Qualität.
  2. Spontanen Fehlgeburten ohne erkennbare Ursache.
  3. Vorgeschichte von Präeklampsie, Frühgeburten oder Wachstums-restriktionen beim Fötus. 
  4. Verdacht auf immunologische Auffälligkeiten, die die Einnistung beeinträchtigen könnten.
IVF Baden Baden

Ablauf des immunologischen
Tests ImMap® bei IVF Baden-Baden

 

IVF Baden-Baden hat einen spezifischen Immuntest entwickelt, bekannt als ImMap® oder auch „immunologisches Mapping“. Für diesen Diagnosetest wird während der Lutealphase des Zyklus eine kleine Gewebeprobe aus der Gebärmutterschleimhaut entnommen und anschließend mittels multiparametrischer Durchflusszytometrie analysiert. Dabei handelt es sich um ein biophysikalisches Verfahren, bei dem Immunmarker detektiert und Zellpopulationen gezählt werden.

Die einzelnen Schritte sind:

Gewinnung einer kleinen Endometriumsprobe durch eine minimalinvasive Biopsie.

Versand der Probe gekühlt (bei 4°C).

Erweiterte immunologische Analyse zur Erkennung möglicher Auffälligkeiten in Bezug auf die Anzahl und Aktivierung von Immunzellen.

Ergebnisbereitstellung in ca. 15 Werktagen.

Bei Nachweis eines Ungleichgewichts oder abnormaler Werte bestimmter Immunzellen kann eine gezielte Immuntherapie geplant werden, um die mütterlich-fetale Toleranz wiederherzustellen und die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu verbessern.

Im Map®

Für weitere Informationen über diesen Test oder seine Anwendung in Ihrer Behandlung können Sie sich gerne an unser spezialisiertes Team von IVF Baden-Baden wenden.



Die IVF Baden-Baden bietet Ihnen einen persönlichen Expertenservice. Geben Sie uns für Ihre Anfrage ein paar wichtige Eckdaten zu Ihrem Behandlungsverlauf, so können wir uns auf das Gespräch individuell vorbereiten. Natürlich ganz unverbindlich und diskret!