FAQ

Nützliche Informationen für Ihren Weg zum Kinderwunsch

In diesem Abschnitt finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Kinderwunsch. Unser Ziel ist es, Ihnen verlässliche und klare Informationen bereitzustellen, die Sie auf Ihrem Weg begleiten und bei wichtigen Entscheidungen unterstützen.

FAQ´s

Welche Untersuchungen werden vor einer künstlichen Befruchtung durchgeführt?
  • Transvaginaler Ultraschall: Zur Beurteilung von Gebärmutter, Eierstöcken und der Eierstockreserve sowie zur Erkennung möglicher struktureller Anomalien.
  • Tuben-Durchgängigkeitstest (Hysterosalpingographie oder HyCoSy): Es ist unbedingt erforderlich, dass mindestens ein Eileiter durchgängig ist, da die Befruchtung bei der Insemination auf natürlichem Weg in den Eileitern erfolgen muss.
  • Umfassende Hormonanalyse: Analyse wichtiger Hormone wie FSH, LH, Estradiol, Progesteron, AMH und TSH zur Beurteilung der Menstruationszyklusfunktion und der Eierstockreserve.
  • Serologische und infektiologische Untersuchungen: Zur Sicherstellung der Behandlungssicherheit und des zukünftigen Schwangerschaftsverlaufs.
  • Spermiogramm: Bewertung von Parametern wie Konzentration, Beweglichkeit und Morphologie der Spermien, um festzustellen, ob das Sperma für die Insemination geeignet ist oder ob alternative Verfahren erforderlich sind.
Was wird für eine künstliche Befruchtung benötigt?
  • Durchgängigkeit der Eileiter: Mindestens ein Eileiter muss frei und funktionsfähig sein, da die Befruchtung nach der Insemination natürlich im Eileiter stattfindet.
  • Ausreichende Anzahl beweglicher Spermien: Mindestens 3 Millionen bewegliche Spermien nach der Aufbereitung im Labor.
  • Gute Eierstockreserve: Eine ausreichende ovarielle Funktion, die die Produktion qualitativ hochwertiger Eizellen gewährleistet und eine gute Reaktion auf die Behandlung ermöglicht.
  • Empfohlenes Alter: Die Behandlung ist bei Frauen unter 37 Jahren am effektivsten, da ab diesem Alter die Qualität und Quantität der Eizellen natürlicherweise abnimmt.

Bei Frauen ohne männlichen Partner oder lesbischen Paaren: Die Insemination mit Spendersperma ist eine ausgezeichnete Option. Die medizinischen Voraussetzungen für die Frau bleiben gleich, und die Qualität des Spenderspermas wird durch das Samenbankwesen nach einem strengen Auswahlverfahren garantiert.

Wie lange sollte man zwischen den Zyklen einer künstlichen Befruchtung warten?
  • Wenn keine Schwangerschaft eintritt: Es wird einfach abgewartet, bis die Menstruation auf natürliche Weise einsetzt. Danach kann, sofern keine medizinischen Gegenanzeigen vorliegen, im selben Monat ein neuer Zyklus begonnen werden, wobei die ovarielle Stimulation und Zyklusüberwachung entsprechend angepasst werden.
  • Bei biochemischer oder beginnender Schwangerschaft: Wird eine Schwangerschaft bestätigt, die beta-hCG-Werte jedoch zu sinken beginnen (was auf einen nicht fortschreitenden Schwangerschaftsverlauf hinweist), muss gewartet werden, bis das Hormon vollständig aus dem Körper verschwunden ist. Erst dann kann ein neuer Versuch sicher und effektiv geplant werden.
Wie hoch sind die Erfolgsaussichten einer In-vitro-Fertilisation (IVF)?

In unserer Klinik arbeiten wir mit individuell angepassten Protokollen zur hormonellen Stimulation, die auf die spezifischen Merkmale jeder Patientin abgestimmt sind. Dies ermöglicht es uns, die Erfolgschancen vom ersten Versuch an zu maximieren und eine effektive sowie sorgfältig geplante Behandlung anzubieten.

  • Erfolgsraten der IVF mit eigenen Eizellen: Wenn die Eizellen der Patientin verwendet werden, können die Schwangerschaftsraten besonders bei Frauen unter 35 Jahren bis zu X%erreichen. Mit zunehmendem Alter sinkt die Wahrscheinlichkeit aufgrund der Abnahme von Anzahl und Qualität der Eizellen.
Was sind die Vorteile der In-vitro-Fertilisation (IVF)?

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine der effektivsten und umfassendsten Fruchtbarkeitsbehandlungen. Sie bietet hohe Erfolgschancen, selbst in komplexeren Fällen wie Eileiterstörungen, schlechter Samenqualität oder Ovulationsproblemen.

Darüber hinaus ermöglicht die IVF eine eingehende Beurteilung der Eierstockreserve sowie der Qualität von Eizellen und Embryonen. Falls erforderlich, kann die ICSI-Technik angewendet werden, die eine Befruchtung auch bei minimaler Spermienanzahl erleichtert.

Die IVF ist eine ideale Option, wenn andere Behandlungen wie die künstliche Insemination nicht erfolgreich waren oder nicht angezeigt sind.



Worin besteht die Eizellentnahme (Follikelpunktion) und welche Auswirkungen hat sie?

Die Follikelpunktion ist ein entscheidender Schritt im Rahmen der In-vitro-Fertilisation (IVF). Dabei werden die reifen Eizellen aus den Follikeln mit einer dünnen Nadel entnommen, die vaginal unter Ultraschallkontrolle eingeführt wird. Die Behandlung erfolgt unter Sedierung, weshalb der Eingriff schmerzfrei ist und zwischen 15 und 20 Minuten dauert.

Nach dem Eingriff sind leichte Bauchbeschwerden oder ein Völlegefühl, ähnlich wie bei der Menstruation, normal. Diese Symptome klingen innerhalb weniger Stunden ab, und die Erholung verläuft meist schnell, sodass die Patientin bereits am nächsten Tag ihren Alltag wieder aufnehmen kann.



Für wen ist eine Endometriumbiopsie (Endometrium-untersuchung) empfohlen?

Die Endometriumuntersuchung ist besonders angezeigt bei Frauen, die:

  • Mehrere erfolglose Versuche einer In-vitro-Fertilisation (IVF) hatten, auch mit Embryonen guter Qualität.
  • Wiederholte Fehlgeburten ohne erkennbare Ursache erlitten haben.
  • Unter unerklärter Unfruchtbarkeit leiden, d.h. wenn nach grundlegenden Untersuchungen kein klarer Grund gefunden wurde.

Ihre Schwangerschaftschancen vor einer Embryotransfer maximieren möchten.

Die IVF Baden-Baden bietet Ihnen einen persönlichen Expertenservice. Geben Sie uns für Ihre Anfrage ein paar wichtige Eckdaten zu Ihrem Behandlungsverlauf, so können wir uns auf das Gespräch individuell vorbereiten. Natürlich ganz unverbindlich und diskret!