künstiche befruchtung
Insemination – direkte Samenübertragung mit medizinischer Hilfe
Was ist eine Insemination?
Die sogenannte Insemination (Samenübertragung) ist eine der Behandlungsoptionen, die in Betracht gezogen werden, wenn eine Schwangerschaft auf herkömmlichem Weg nicht gelingt. Dieses wenig invasive medizinische Verfahren ermöglicht es, die aufbereiteten Spermien des Mannes zum Zeitpunkt der Ovulation direkt in die Gebärmutter der Frau einzuführen. Den Samenzellen wird dadurch der Weg von der Vagina durch den Muttermund nach oben vereinfacht und damit die Chance einer Schwangerschaft erhöht.
IVF Baden Baden
Wann ist eine Insemination für die Kinderwunschbehandlung geeignet?
IVF Baden Baden
Eine Insemination als Methode der Kinderwunschbehandlung ist empfehlenswert, wenn:
- das Paar noch sehr jung ist.
- eine invasive Entnahme nicht vorgenommen werden darf.
- das Paar nur wenig oder gar keinen Geschlechtsverkehr haben kann.
- zu wenige oder zu gering bewegliche Spermien im Ejakulat sind.
- die Spermien die Gebärmutter nicht erreichen können, z.B. bei verengtem Gebärmutterhals.
- eine Schwangerschaft bei gleichgeschlechtlichem Verkehr ausgeschlossen ist.
- eine Schwangerschaft durch ausbleibenden Geschlechtsverkehr aufgrund eines fehlenden Partners ausgeschlossen ist, z.B. bei alleinstehenden Frauen.
Sie haben weitere Fragen zu der Insemination in unserem Kinderwunschzentrum?
Die IVF Baden-Baden bietet Ihnen einen persönlichen Expertenservice. Geben Sie uns für Ihre Anfrage ein paar wichtige Eckdaten zu Ihrem Behandlungsverlauf, so können wir uns auf das Gespräch individuell vorbereiten. Natürlich ganz unverbindlich und diskret!
Behandlungsablauf der Insemination im
IVF Kinderwunschzentrum
immer auf unsere Patienten ausgerichtet, basierend auf der individuellen Diagnose.

1. Zyklusüberwachung und Ermittlung des Eisprungs
Die Insemination kann im natürlichen Zyklus durchgeführt werden. Ist der Zyklus unregelmäßig, kann die Eizellreifung mit einer niedrig dosierten Hormontherapie unterstützt werden. Auch der Eisprung kann – wenn nötig – medikamentös ausgelöst werden. In beiden Fällen kontrollieren unsere Ärzte in mehreren Ultraschall- und Hormonkontrollen engmaschig den Verlauf des Zyklus.

2. Vorbereitung der Samenprobe für die Insemination
In unserem andrologischen Speziallabor wird das Sperma optimal für die Insemination aufbereitet.

3. Insemination der aufbereiteten Spermien
Die aufbereiteten Spermien werden genau im richtigen Moment von einem unserer erfahrenen Spezialisten mit Hilfe eines Katheters schnell und schmerzlos in die Gebärmutterhöhle der Patientin eingeführt. Durch die Verkürzung des Wegs zum Eileiter, dem natürlichen Ort, an dem sich Spermien und Eizelle zur Befruchtung treffen, wird die Chance einer Schwangerschaft erhöht.
Nach ca. 14 Tagen kann ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.

4. Embryotransfer nach der künstlichen Befruchtung
Der Embryotransfer ist für die Patientinnen ein ganz besonderer Moment im gesamten Ablauf der Kinderwunschbehandlung. Der Eingriff ist einfach und schmerzlos: Einer unserer erfahrenen Reproduktionsmediziner setzt mit Hilfe eines flexiblen Katheters den Embryo an die optimale Stelle in der Gebärmutter ein.
Wir empfehlen grundsätzlich – Ausnahmen bestätigen die Regel – den Transfer eines einzelnen Embryos, um beispielsweise auch das Risiko einer Mehrlingsgeburt zu minimieren. Dank des Einsatzes fortschrittlicher Labor-Technologien in der Befruchtungsphase, identifizieren wir bereits im Vorfeld den Embryo mit dem größten Einnistungspotenzial. So können Sie sicher sein, dass die IVF-Behandlung mit einer geringeren Anzahl befruchteter Eizellen erfolgreich sein wird.
Sie haben weitere Fragen zu der IVF in unserem Kinderwunschzentrum?
Füllen Sie das Formular aus und wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihre Zweifel zu klären:
